Dazu hat mich das IT-Journal interviewt. Hier sind meine Top 8 Punkte.
Als Webdesign-Freelancerin bzw. Webdesign-Agentur ist man immer daran interessiert, was wichtig ist für das Kunden-Webdesign, wie sich das Webdesign in Zukunft entwickeln wird und die generelle Frage: Was macht gutes Webdesign aus?
Das IT-Journal hat mit mir ein Interview geführt und mich unter anderem genau dazu befragt. Warum mich der Beruf der Webdesignerin ausfüllt, wie ich zu der Wahl gekommen bin und was gutes Webdesign ausmacht. Und genau darauf möchte ich hier nochmal näher eingehen.
Was macht also gutes Webdesign aus?
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Den Kunden in den Fokus setzen
Ganz vorne steht immer der Kunde. Welches Design passt zu ihm, zu seinem Angebot und zu seinen (Dienst-)Leistungen? Welche Ergänzungen – zum Beispiel ein Buchungsformular – benötigt er eventuell zusätzlich?
Jede Kundin und jeder Kunde sollte vor der Webseitenumsetzung umfassend zu Design, Farbgestaltung und konzeptioneller Ausrichtung beraten werden. Ziel ist es, das unternehmerische Profil authentisch darzustellen und sichtbarer zu machen.
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Auf Details achten
Auch wenn es nicht so aussieht, aber jedes Detail beim Webdesign ist von Bedeutung. Von der Schriftart bis zu den Farben und den einzelnen Designelementen – alles spielt eine Rolle bei der Gestaltung. Es sollte also darauf geachtet werden, dass jedes Detail stimmig ist. Dadurch wirkt das Design harmonisch.
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Der technische Aspekt macht gutes Webdesign aus
Eine übersichtliche Struktur der Webseite, die Ladezeit und Nutzerführung, damit sich die Webseitenbesucher zurechtfinden und die Webseite nicht sofort wieder verlassen, sind immens wichtig für die Webseite. Eine Webseite sollte außerdem sowohl in der mobilen Ansicht (Webseitenversion für das Smartphone oder Tablet, responsive) gut als auch in der Laptop-Ansicht einwandfrei funktionieren.
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Sicherheit, Sicherheit & nochmals Sicherheit
Sicher hat die Tür Ihrer Geschäftsräume ein sicheres Schloss. Also sollten Sie auch Ihre Website gut abschließen und notwendige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Zum ersten sollten Webseite und das Content-Management-System (z.B. WordPress oder Typo3) aktuell gehalten werden und regelmäßige Updates dieser durchgeführt werden. Daneben sind monatliche Backups (Sicherheitskopien) der Webseite und Website-Einstellungen, welche die Sicherheit der Webseite erhöhen, immens wichtig. So sind Sie sicher vor Angriffen auf die Sicherheit.
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Das Content-Management-System
Ich verwende ausschließlich das Content-Management-System (kurz auch CMS genannt) WordPress, weil meine Kund:innen und ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben, es das geläufigste CMS neben Typo 3 und Joomla ist und das CMS den Grundpfeiler einer gut ausgestatteten Webseite darstellt. Ähnlich wie Sie Ihre Geschäftsräume sorgfältig einrichten, sollten Sie auch Ihre Webseite auf solide Beine stellen. Das CMS ermöglicht die Darstellung und die Pflege der Webseite.
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Datenschutz
Auch Datenschutz (DSGVO) ist ein wichtiges Thema, was leider zu oft vergessen wird. Der Webdesigner Ihres Vertrauens sollte mit einem Datenschutzrechtler zusammenarbeiten, damit Ihre Webseite und die Webseiten-Informationen den Datenschutz-Anforderungen standhalten können.
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SEO & gute Webseiten-Inhalte
Gute, einzigartige und frische Webseiten-Inhalte, der sogenannte Content und die Suchmaschinenoptimierung (SEO), beeinflussen sich gegenseitig. Zum einen wird Ihr Profil im Internet durch Suchmaschinenoptimierung gefunden. Wie ich schon dem IT-Journal im Interview gesagt habe – was nützt die schönste Internetseite, wenn sie dann niemand findet? Wenn der Besucher dann noch interessante, lesenswerte Texte und Informationen auf der Webseite findet, will er gar nicht mehr weg. Und das wiederum erkennt Google an, Inhalte werden geteilt und nach und nach kann dadurch ein Besucherzuwachs verzeichnet werden.
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Relevant bleiben
Wer Aufmerksamkeit mit einer Webseite generieren will, muss relevant bleiben. Es ist wichtig, dass das Webdesign am Ende im Einklang mit Ihrer Marke und Ihrer Zielgruppe steht. Ein guter Designer bespricht auch dies im Vorfeld mit dem Kunden gemeinsam und skizziert Ihre Marke, durchleuchtet Ihre Zielgruppe und positioniert Sie mit der Webseite optimal.
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Auf Aktualität achten & langfristig planen
Viele Unternehmen sehen Webdesign als einmaligen Prozess – etwas, das man umsetzt und dann für die kommenden 10 Jahre abgeschlossen ist. Das ist auch richtig, ist die neue Webseite veröffentlicht, lässt es sich damit erst einmal gut leben. Dennoch sollten die Webseiten-Inhalte (Content) regelmäßig überarbeitet und ergänzt werden und das Webdesign immer wieder optimiert werden. Ob technische (und gelegentlich gestalterische) Anpassungen und Blicke auf die Nutzer sind sinnvoll. Denken Sie langfristig und planen Sie regelmäßige Aktualisierungen ein, um sicherzustellen, dass das Webdesign aktuell bleibt.
Fazit
Gutes Webdesign entsteht dann, wenn Design, Technik, Inhalte und Strategie sinnvoll zusammenspielen. Es stellt den Menschen in den Mittelpunkt, transportiert die Marke authentisch und bleibt technisch wie inhaltlich aktuell. Wer langfristig relevant sein möchte, sollte Webdesign nicht als einmaliges Projekt verstehen, sondern als kontinuierlichen Prozess, der mit dem Unternehmen mitwächst. Diese Antworten würde ich geben, wenn man mich fragt: „Nina, was macht gutes Webdesign für dich als Webdesignerin aus?“
👉 Hier geht es zum vollständigen Interview auf der Website des IT-Journals: https://www.it-journal.de/121584-was-macht-gutes-webdesign-aus-ein-interview.html
Wer schreibt hier?
Ich bin Nina und begeistert von allen Themen rund um Marketing, Web & Design. Regelmäßig bilde ich mich in Sachen Marketing, Webdesign & SEO für Sie weiter.
Sie haben Fragen oder benötigen mein Expertenwissen? Schreiben Sie mir über kontakt@desgnereien.com. Ich freue mich auf Ihre Nachricht
